Geschichte Brühlsche Terrasse
1519 - 1529
Landesherrliche Festungsanlage in Dresden unter Herzog Georg dem Bärtigen; vier Bastionen und das erste Ziegeltor entstehen
1545
Erlass einer neuen Bauordnung für Dresden durch Herzog Moritz, die auf die Notwendigkeit verwies, die Befestigungsanlage zu erneuern
1553
Ihm zum Gedenken wird das Moritzmonument an der östlichen Mauer der Bastion errichtet; geschaffen hat es Hans Walther
Bis 1555
finden die Festungswerke Dresdens ihre Vollendung. Entwurf und Ausführung: Caspar Voigt von Wierandt
1559 - 1563
Bau des ersten Zeughauses (seit 19. Jahrhundert „Albertinum“)
1589 - 1592
Nach Vorschlägen Paul Buchners Bau einer neuen Bastion („Jungfernbastion“) sowie Bau des ersten Belvedere (1747 durch Explosion der „Vulkanshöhlen“ zerstört)
1591/92
Errichtung der Kasematten (unter August dem Starken „Vulkanshöhlen“ genannt); Festung „Neu-Dresden“ vollendet
1739
Graf von Brühl lässt Palais und Gartenanlage errichten; Höfe der Bastion werden verschüttet
1748 - 1751
Bau des zweiten Belvedere durch Knöffel (1759 zerstört)
1814
Bau der Freitreppe vom Schlossplatz zur Brühlschen Terrasse von Gottlob Friedrich Thormeyer
1814
Bau des dritten Belvedere von Christian Friedrich Schuricht (wird 1842 abgebrochen); die Brühlsche Terrasse wird der Öffentlichkeit zugängig gemacht
1828
Der Brühlsche Gartenpavillon wird als Technische Bildungsanstalt genutzt
1842
Bau des vierten Belvedere durch Otto von Wolframsdorf; am 13. Februar 1945 ausgebrannt und später abgebrochen
1843
Bau des Café Reale durch Otto von Wolframsdorf
1868 - 1871
Aufstellung der vier Figurengruppen „Tageszeiten“ von Johannes Schilling an der Freitreppe zur Terrasse
1872
Abbruch des Brühlschen Gartenpavillons und Aufstellung des Rietschel-Denkmals, welches von Johannes Schilling geschaffen wurde
1884 - 1900
Umgestaltung der Brühlschen Terrasse, Umbau des Zeughauses zum Albertinum, Abriss der Knöffelschen Bauten, Errichtung des Kunstakademie- und Kunstausstellungsgebäudes
1892
Aufstellung des Denkmals für Gottfried Semper, errichtet von Johannes Schilling, am Gebäude des Neuen Kunstvereins
1895
Anbringen des Moritzmonuments an der Jungfernbastei
1906
Fertigstellung des Gebäudes des Sächsischen Landtages
1945
Zerstörungen durch die Bombenangriffe
1990
Besichtigung von Teilen der von Schutt befreiten Renaissance-Gewölbe (Kasematten) wird möglich
1993
Die Brühlsche Terrasse gehört zum Bestand des Schlossbetriebes Schlösser und Gärten Dresden









